A one-term president? Wahlkampf um das Weiße Haus Drucken

Campaign-Buttons_thIm Jahr 2012 wird sich entscheiden, ob die Wahl Barack Obamas im Jahr 2008 ein krisenbedingter Ausrutscher war oder ob der Präsident seine Wählerkoalition aus jungen Leuten, spanisch-stämmigen, schwarzen und progressiven Amerikanern wieder zusammenfügen kann. Die Wiederwahl Obamas hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem auch von der Qualität seiner Wahlkampagne und der seiner Gegner. In diesem Seminar am 3. und 4. Februar 2012 im Erbacherhof Mainz wollen wir die Lage im Wahljahr analysieren und uns mit den Wahlkampfstrategien des Präsidenten und seiner Herausforderer beschäftigen. Hinweis: Das Seminar ist ausgebucht. Sie können sich gern auf die Warteliste setzen lassen. Wir werden Sie dann benachrichtigen, wenn Plätze frei werden.

 
Thema: A one-term president?
Präsident Barack Obama im Wahlkampf um das Weiße Haus
   
Kennziffer: 12-006
   
Termin: Freitag, 3. - Samstag, 4. Februar 2012
   
Ort:

Erbacher Hof

Grebenstr. 24-26

55116 Mainz

   
Partner: US-Generalkonsulat Frankfurt
   
Zielgruppe: Politisch aktive junge Leute, die an Wahlkämpfen interessiert sind, sowie alle anderen am Thema Interessierten
   
Ihr Beitrag:

Ohne Übernachtung: Euro 30.00/für Studierende Euro 20.00

 

Übernachtung: Die Teilnehmer werden gebeten, für ihre Übernachtung selbst zu sorgen.

 

Im IBIS-Hotel Mainz steht ein Abrufkontingent an Einzel- und Doppelzimmern bereit (EZ 79 Euro inkl. Frühstück, DZ 99 Euro), Stichwort: Obama Tel.: 06131 2470

   
Anmeldung:

Hinweis: Das Seminar ist ausgebucht. Sie können sich gern auf die Warteliste setzen lassen. Wir werden Sie dann benachrichtigen, wenn Plätze frei werden.

 

Bitte senden Sie das ausgefüllte  Formular Email ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder Fax (0631-3661015) an uns zurück.

 

   
Beschreibung:

Im November 2012 wird sich entscheiden, ob die Wahl Barack Obamas im Jahr 2008 ein krisenbedingter Ausrutscher war oder ob der Präsident seine Wählerkoalition aus jungen Leuten, spanisch-stämmigen, schwarzen und progressiven Amerikanern wieder zusammenfügen kann. Die Wiederwahl Obamas hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem auch von der Qualität seiner Wahlkampagne und der seiner Gegner. In diesem Seminar wollen wir die Lage im Wahljahr analysieren und uns mit den Wahlkampfstrategien des Präsidenten und seiner Herausforderer beschäftigen.


Nach einer Analyse der derzeitigen Polarisierung in den USA werden wir verschiedene Akteure in den Blick nehmen, die im Wahlkampf mitwirken, sowie auf moderne Wahlkampftechnologien im digitalen Zeitalter eingehen.


Mit seinem Wahlkampf hat Barack Obama im Jahr 2008 neue Standards gesetzt und gerade junge Leute für Politik interessiert, die oft wenig Neigung für und Interesse an Politik zeigen. Wir werden erkunden, ob er daran im Wahljahr 2012 wieder anknüpfen kann.

   
 Programm:

 

Freitag, 3. Februar

 

16.30 - 17.00 Uhr

Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

   
17.00 - 18.30 Uhr Wahlkampf in einem zerrissenen Land:
Wie tief geht die Polarisierung in den USA?
Dr. Torben Lütjen, Universität Düsseldorf
   

18.30 - 19.30 Uhr

Abendessen im Erbacher Hof

   

19.30 - 21.00 Uhr

The Road to Republican Victory in 2012

Dan N. Hazelwood, Targeted Creative Communications, Inc.

Discussant: Chris CooperManaging Director, SKDKnickerbocker, Washington followed by a discussion with other conference speakers and the audience

(Vortrag und Diskussion in englischer Sprache)

   

Samstag, 4. Februar

 

08.00 - 09.00 Uhr

Frühstück im Hotel

   

09.00 - 10.30 Uhr

Campaigning as a team - Das (informelle) Zusammenspiel von Kandidaten, Parteien und Interessengruppen im Wahlkampf

Dr. Maik Bohne, Bonn

   

10.30 - 11.00 Uhr

Pause

   

11.00 - 12.30 Uhr

Wahlkampfstrategien: Online & Offline

Julius van de Laar, Berlin

   

12.30 - 13.30 Uhr

Mittagessen im Erbacher Hof

   

13.30 - 15.00 Uhr

Reaching the Voters and Turning Them Out on Election Day

Chris Cooper, Managing Director, SKDKnickerbocker, Washington (Vortrag und Diskussion in englischer Sprache)

   

15.00 - 16.00 Uhr

Conference wrap-up

Election Campaigns in the US and in Germany - Is there anything we can learn from the US experience?

Daniel Stich, Mainz, moderates a roundtable of the conference speakers

   
Informationen zu den Referenten:
Dr. Torben Lütjen ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsches und Europäisches Parteienrecht und Parteienforschung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. In einem von der Volkswagenstiftung geförderten Projekt beschäftigt er sich derzeit mit der wachsenden ideologische Polarisierung in den USA.
 
Dan N. Hazelwood ist republikanischer Wahlkampfberater sowie Gründer und Präsident von Targeted Creative Communications. Er hat in verschiedenen Wahlkämpfen auf Bundes- und einzelstaatlicher Ebene mitgewirkt, u.a. Bush-Cheney 2004 und 2000, Dole-Kemp 1996.
 
Dr. Maik Bohne arbeitet als Berater für Open Governance bei der Strategie- und Dialogberatung IFOK. Auch ist er zurzeit als Fellow der "stiftung neue verantwortung" tätig und leitet dort das Projekt „Kollaborative Demokratie 21". Maik Bohne ist ein intimer Kenner der US-amerikanischen Wahlkampf- und Parteienlandschaft. Zuletzt publizierte er die Bücher "Von der Botschaft zur Bewegung - Die 10 Erfolgsstrategien des Barack Obama" (zusammen mit Kerstin Plehwe) sowie "Vibrant Spaces: Struktur und Dynamik von Parteiräumen in US-amerikanischen Wahlkämpfen".
 
Julius van de Laar ist als Kampagnen- und Politberater für Parteien, internationale Profit und Non-Profit Organisationen tätig. Nach dem Studium der Politik- und Kommunikations-wissenschaften in den USA engagierte sich van de Laar zwei Jahre lang als hauptamtlicher Wahlkämpfer und Youth-Vote Director im Präsidentschaftswahlkampf für Barack Obama.
 
Chris Cooper ist demokratischer Wahlkampfberater sowie Managing Director im Washingtoner Büro der Firma "SKDKnickerbocker", die sich auf die Entwicklung von Wahlkampfstrategien und ihre Umsetzung in Mail- und Medienwerbung spezialisiert hat. Chris Cooper ist auf Bundes- und einzelstaatlicher Ebene tätig und hat dabei mitgewirkt, demokratische Kandidaten in republikanisch dominierten "roten" Wahlkreisen zu wählen.