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Der amerikanische Präsident wird oft als der mächtigste Mann der Welt bezeichnet, doch Politikwissenschaftler sind da eher skeptisch. Die Macht des Präsidenten beruhe auf „persuasion“, auf überzeugen und überreden, um Zustimmung für seine Agenda zu erhalten. Die Reden des Präsidenten spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, sei es die Rede zur Amtseinführung, die „inaugural address“, sei es einmal jährlich gehaltene Rede vor beiden Häusern des Kongresses, die „state of the union address“, oder Reden im Wahlkampf, die so genannten „stump speeches“.
Im November 2008 wurde ein Präsident gewählt, der über eine besondere Gabe zu reden verfügt. Mit seiner Person und seinen Reden wollen wir uns in diesem Workshop besonders befassen. Wer ist dieser Barack Obama, woher kommt seine Gabe zu reden, was zeichnet seine Reden aus? An welchen Vorbildern orientiert er sich, wie hat sich die präsidentielle Rhetorik im Laufe der Geschichte entwickelt?
Der Workshop beginnt mit einer kurzen Einführung über das Amt des Präsidenten und die wichtigsten Redetypen, stellt einige wichtige Reden früherer Präsidenten vor und beschäftigt sich dann mit der Person des derzeitigen Amtsinhabers. Die Rede Obamas zur Amtseinführung vom 20. Januar 2009 steht anschließend im Mittelpunkt der Analyse. Im letzten Teil des Workshops sollen die Schülerinnen und Schüler versuchen, selbst eine kurze Rede zu entwerfen und zu halten.
Wenn Sie sich für den Workshop interessieren, senden Sie uns bitte das beigefügte Anmeldeformular, das wir an den Workshop-Leiter weitergeben. Dieser wird sich wegen der Details mit Ihnen in Verbindung setzen.
Da wir erfahrungsgemäß zu dem Workshop mehr Anfragen bekommen werden, als wir bedienen können – insgesamt werden wir landesweit nicht mehr als 10 dieser Workshops anbieten können -, müssen wir eine Auswahl treffen, die insbesondere auf eine gerechte regionale Verteilung achten wird.
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