Workshop: Deutsch-amerikanische Freundschaft

Kennziffer:

AA-155

Termin:

Vier Zeitstunden (Kompaktkurs), zwischen März und Dezember, nach Vereinbarung, ggf. auch samstags

Ort:

Die den Workshop anfordernde Schule

Sprache:

Englisch

Zielgruppe:

Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler weiterführender Schulen in Rheinland-Pfalz

Ihr Beitrag:

100,00 Euro

Workshop-Leitung

Dr. David Sirakov, Direktor der Atlantischen Akademie

Beschreibung:

Die Freundschaft zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten ist nicht immer von Harmonie geprägt. Aber ist Freundschaft zwischen Staaten überhaupt möglich oder geht es im Zentrum nur um Interessen? Während im Kalten Krieg die Bundesrepublik als engster Verbündeter der USA in Europa galt, scheinen die Interessen beider Staaten nach dem Ende der Ost-West-Konfrontation nicht zwangsläufig deckungsgleich zu sein. Die transatlantischen Meinungsverschiedenheiten im Zuge des Irakkriegs und des Kampfs gegen den internationalen Terrorismus zeigten dies anschaulich. Aber auch in anderen Politikfeldern, wie der internationalen Handelspolitik und der Umweltpolitik, werden unterschiedliche Auffassungen deutlich.

Dass diese Konflikte nicht ausschließlich mit den politischen Führungspersönlichkeiten verbunden sind, sondern auch andere, innenpolitische implizierte Hintergründe haben, offenbarte sich im Zusammenhang mit den Klimaverhandlungen in Stockholm. Trotz der Wahl des in Deutschland beliebten Barack Obama zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten und der insgesamt wieder enger gewordenen Beziehungen beider Staaten, fehlt bis heute ein wirklicher Durchbruch in der internationalen Umweltpolitik.

       
In unserem Workshop werden wir einzelne Bereiche der transatlantischen Beziehungen näher betrachten; dabei stehen die Probleme im Verhältnis Deutschland-USA und die Perspektiven für eine Kooperation in diesen Fragen im Mittelpunkt. Um den Schülerinnen und Schülern eine Einordnung dieser Thematik zu erleichtern, werden wir zu Beginn einen Überblick über die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Deutschen und Amerikanern geben.

Der Workshop kann auf Deutsch oder Englisch durchgeführt werden, wobei die eingesetzten Materialien zumeist in englischer Sprache gestaltet sind. Wenn möglich sollten die Schülerinnen und Schüler bereits in der Vorbereitung auf den Workshop eine Einführung in die gesellschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten und die Grundlagen des amerikanischen Regierungssystems erhalten. Darüber hinaus sollten die Klassen über Erfahrungen in der Durchführung von Gruppenarbeiten, in der Präsentation von Arbeitsergebnissen und in der Analyse von audiovisuellen Medien verfügen.

Wenn Sie sich für den Workshop interessieren, senden Sie uns bitte das beigefügte Anmeldeformular. Da wir erfahrungsgemäß zu dem Workshop mehr Anfragen bekommen werden, als wir bedienen können – insgesamt werden wir landesweit nicht mehr als 5 dieser Workshops anbieten können -, müssen wir eine Auswahl treffen, die insbesondere auf eine gerechte regionale Verteilung achten wird. Schulen resp. Lehrkräfte resp. Klassen, die im vergangenen Jahr einen Workshop angefragt hatten und nicht bedient werden konnten, werden bevorzugt berücksichtigt werden.

Beschreibung und Anmeldeformular zum Workshop als pdf-Dokument herunterladen.