Workshop: Who's Afraid of Red, Yellow and Blue?

Kennziffer:

AA-151

Termin:

Vier Zeitstunden (Kompaktkurs), zwischen März und Dezember, nach Vereinbarung, ggf. auch samstags

Ort:

Die den Workshop anfordernde Schule

Sprache:

Englisch

Zielgruppe:

Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler weiterführender Schulen in Rheinland-Pfalz

Ihr Beitrag:

150,00 Euro

Workshop-Leitung

Martin Haen, Kunsthistoriker, Bruchmühlbach/Pfalz

Beschreibung:

Die Farbe wird im 20. Jahrhundert zum wichtigsten Gestaltungsmittel der Malerei. Spätestens seit der Jahrhundertmitte thematisiert die amerikanische Malerei „Farbe“ als elementare Erscheinung, in den unterschiedlichsten Möglichkeiten ihres Ausdrucks und ihrer Wirkungen. Hier beginnt die Malerei, sich als Neuanfang zu begreifen, stellt alle kunstgeschichtliche Tradition scheinbar in Frage. Neben der „Farbfeldmalerei“ ist es die gestisch aufgeladene, explosiv-kraftvolle Malerei des „Abstrakten Expressionismus“, die neue Formen und Inhalte hervorbringt. Die USA, insbesondere New York, wird für Jahrzehnte Mittelpunkt avancierter Kunst und künstlerischer Reflexion. Aber diese Künstler haben ihre Malerei und den Status ihrer Kunst nicht innerhalb der Grenzen eines unverbindlichen Ästhetizismus gesehen: angesichts einer Welt der zunehmenden Verachtung des Einzelnen wird etwa die Farbe als Medium der Selbstbehauptung des Subjekts verstanden, soll zur Entdeckung neuer Wirklichkeiten und zu intensiver Selbsterfahrung führen.

Nicht die praktische Vermittlung künstlerischer Techniken mit Farbe und Leinwand, sondern die kunstgeschichtliche Einordnung der künstlerischen Phänomene und Entwicklungen sind das Thema unseres Workshops, in dessen Rahmen auch die Beschäftigung mit einer konkreten Frage- oder Problemstellung als Gruppenaufgabe angeboten wird.

Ziel der Veranstaltung ist, anhand von Abbildungen ausgewählter Werke und durch die Vermittlung der künstlerischen Positionen den Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu dieser Kunst zu eröffnen, sie zu ermuntern, sich auch vor Originalen auf die voraussetzungslosen Möglichkeiten dieser Malerei einzulassen und die hier gemachten Erfahrungen wahr- und ernstzunehmen. Geduld, intensive Anschauung und vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk und den Künstlertheorien sind beste Bedingungen für solche Erfahrungen.

Wenn Sie sich für den Workshop interessieren, senden Sie uns bitte das beigefügte Anmeldeformular, das  wir an den Workshop-Leiter weitergeben. Dieser wird sich wegen der Details mit Ihnen in Verbindung setzen. Da wir erfahrungsgemäß zu dem Workshop mehr Anfragen bekommen werden, als wir bedienen können – insgesamt werden wir landesweit nicht mehr als 5 dieser Workshops anbieten können -, müssen wir eine Auswahl treffen, die insbesondere auf eine gerechte regionale Verteilung achten wird.

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