Summer School 2019: Democracy in Decline? Die USA zu Zeiten Donald Trumps

Kennziffer:

19-050

Termin:

Montag, 29. Juli – Freitag, 2. August 2019

Ort:

PfalzAkademie Lambrecht, Franz-Hartmann-Straße 9,
67466 Lambrecht (Pfalz)

Partner:

Politikwissenschaft II, TU Kaiserslautern
Heidelberg Center for American Studies

Gefördert durch:

Bundeszentrale für politische Bildung
Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Hessische Landeszentrale für politische Bildung

Zielgruppe:

Alle Interessierten, Studierende, Lehrkräfte

Leistungspunkte:

Interessierte Studierende können einen Leistungsschein über 5 ECTS-Punkte durch Lesen bereitgestellter Literatur, Teilnahme, Erstellen eines Tagesprotokolls sowie Schreiben einer 15-seitigen Hausarbeit bis zum 31.12.2019 erwerben.

Bitte klären Sie im Vorhinein an Ihrer Universität die Anerkennungsmodalitäten.

Bildungsurlaub:

Auf Grundlage des § 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 der Landesurlaubsverordnung (BS 2030-1-2) des Ministers des Innern und für Sport ist die Summer School 2019 als förderungswürdig für 5 Tage anerkannt.

Akkreditierung:

Die Veranstaltung ist der Hessischen Lehrkräfteakademie für die Fortbildungsdauer von 4 Tagen akkreditiert. LSA-Angebots-Nr.: folgt.

Ihr Beitrag:

210 Euro Doppelzimmer Vollpension
265 Euro Einzelzimmer Vollpension
Schüler und Studierende 130 Euro Doppelzimmer Vollpension
Mitglieder der Atlantischen Akademie erhalten eine Ermäßgung von 10,00 Euro.

Anmeldung:

Anmeldungen zu unserer Summer School 2019 sind bis 12. Juli 2019 über unser Anmeldeformular möglich.

Beschreibung:

Dass Donald Trump ein ungewöhnlicher Präsident ist, der die Traditionen und Gepflogenheiten dieses Amts bisweilen demonstrativ ignoriert, dürfte mittlerweile niemanden mehr überraschen.

Doch zur Halbzeit seiner ersten Amtszeit stellt sich die Frage, was die langfristigen Auswirkungen dieses populistischen Politikstils sind. Wie gravierend sind die Folgen für das institutionelle Gefüge der USA, sowohl im Hinblick auf ungeschriebene Normen der politischen Kultur, als auch angesichts von Attacken auf Pressefreiheit oder dem Ausnutzen von verfassungsrechtlichen Grauzonen, etwa mittels Ausrufung des nationalen Notstands? Wirkt Trump hier wie ein Brandbeschleuniger in einem ohnehin schon lange polarisierten und dysfunktionalen politischen System? Beschädigt der Präsident gar zentrale demokratische Institutionen nachhaltig, so dass sich die USA auch nach einer Ära Trump nicht leicht davon erholen werden? Oder sind die Unkenrufe übertrieben und eine Erosion demokratischer Institutionen in den USA nicht in Sicht?

In der Summer School 2019 beschäftigen wir uns intensiv mit diesen Fragestellungen und betrachten dabei innen- und außenpolitische Themenfelder gleichermaßen. Schließlich haben die USA als älteste bestehende Demokratie nicht nur eine Vorbildfunktion. Die Veränderungen der außenpolitischen Rolle des traditionellen liberalen „Hegemons“ wirken über den Atlantik hinaus und betreffen Europa und die bisherige Weltordnung direkt.

Cover: © iStockphoto.com/cbies

Programm

Das Programm finden Sie im pdf-Download demnächst hier.

Montag, 28. Juli 2019

13:30-14:30 Uhr
Begrüßung und Einführung

14:45-16:15 Uhr
Madison vs. Trump. Das System der Checks & Balances
Prof. Dr. Michael Dreyer, Universität Jena (angefragt)

16:45-18:15 Uhr
Restrained Presidency? Präsident und Kongress im Divided Government
Dr. Florian Böller, HCA

19:30-21:00 Uhr
Klavierkonzert
Jens Barnieck, Wiesbaden

Dienstag, 29. Juli 2019

9:00-10:30 Uhr 
„American People—I Am Your Voice“. Populismus und Polarisierung zu Zeiten Donald Trumps
Dr. David Sirakov, Atlantische Akademie 

11:00-13:00 Uhr
Money, the mother's milk of Politics Lobbyismus und Wahlkampffinanzierung in den USA 
Dr. Jörg Hebenstreit, Universität Jena

14:30-16:00 Uhr
Contempt in Congress (in Englisch)    
Prof. Sean Theriault, PhD, University of Texas at Austin

16:30-18:00 Uhr
Enemy of the People? Die Medien und die Trump-Administration
NN

20:00-21.30 Uhr
Panel: The Decline of American Democracy
Input: Dr. Christoph Haas, Universität Freiburg

Mittwoch, 30. Juli 2019

9:00-10:30 Uhr 
Social Movements in US Society. A Sciological Perspective (in Englisch)    
Prof. Regina Werum, PhD, University of Nebraska-Lincoln

11:00-12:30 Uhr
Crisis of Democracy? Soziale Ungleichheit und politische Partizpation in den USA
Prof. Dr. Christian Lammert, FU Berlin

 

 

14:30-16:00 Uhr
Countercyclical Fiscal Policy? Die US-Wirtschaftspolitik unter Trump
Prof. Dr. Welf Werner, HCA

16:30-18:00 Uhr
Democracy Promotion
Katharina Berninger, MA, Universität zu Köln

Donnerstag, 1. August 2019

9:00-14:00 Uhr
The Fog of Drone Warfare. Die Antiterrorpolitik der USA in der Ära Donald Trump 
Kommentierte Bustour zur Ramstein Airbase

Marcus Müller, M.Ed., TU Kaiserslautern

15:00-16:30 Uhr
The Rise of China and the International Order
Dr. Iris Wurm, Goethe-Universität Frankfurt/Main

17:00-18:30 Uhr
Brexit, EU und die transatlantischen Beziehungen 
Lukas Herr, M.A., TU Kaiserslautern

Freitag, 2. August 2019

9:00-10:30 Uhr
Obsolete? Die UN-Politik der USA
Dr. Patrick Rosenow, Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Berlin

11:00-12:30 Uhr
Demokratie in der Krise? Die USA im Spiegel der empirischen Demokratieforschung 
Dr. Patrick Horst, Dipl.-Politikwissenschaftler, Hamburg

12:30-13:00 Uhr
Abschlussdiskussion

13:00 Uhr
Mittagessen und Seminarende

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