In den vergangenen Jahrzehnten wurde - oft unter dem Vorzeichen einer „Humanitären Intervention" - von Einzelstaaten und Staatenbündnissen, mal mit und mal ohne Legitimation der Vereinten Nationen, in zahlreiche Konflikte eingegriffen. Dabei ging es manchmal darum, Gewalt zwischen Bevölkerungsteilen oder von Seiten einer autoritären Regierung gegen die eigene Bevölkerung zu verhindern. Manchmal sollte auch ein fragiler Staat (wieder) funktionsfähig gemacht werden, wobei gleichzeitig Demokratie und Frieden hergestellt werden sollten. Die Erfolgsbilanzen derartige Versuche fallen gemischt aus. Die 22. Frühjahrsakademie Sicherheitspolitik der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz und des Zentrums für Konfliktforschung der Universität Marburg bietet zu diesem Thema vom 11. bis 21. März 2012 Gelegenheit zur Diskussion und Information mit einer Vielzahl von Vorträgen, Podien und Begegnungen mit Experten aus Wissenschaft, Politik und Militär.
Im Jahr 2012 wird sich entscheiden, ob die Wahl Barack Obamas im Jahr 2008 ein krisenbedingter Ausrutscher war oder ob der Präsident seine Wählerkoalition aus jungen Leuten, spanisch-stämmigen, schwarzen und progressiven Amerikanern wieder zusammenfügen kann. Die Wiederwahl Obamas hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem auch von der Qualität seiner Wahlkampagne und der seiner Gegner. In diesem Seminar am 3. und 4. Februar 2012 im Erbacherhof Mainz wollen wir die Lage im Wahljahr analysieren und uns mit den Wahlkampfstrategien des Präsidenten und seiner Herausforderer beschäftigen.
In einer Kooperationsveranstaltung der Atlantischen Akademie und des US-Generalkonsulats am 12. Januar 2012referierte der Autor und White House Correspondent des Tagesspiegel, Dr. Christoph von Marschall im Landesmuseum Mainz über das sinkende Ansehen Barack Obamas trotz vielfältiger Erfolge während seiner Amtszeit. Entlang seines neuen Buches stellte er sich die Frage: "Was ist mit den Amis los?". Sehen Sie hier Fotos sowie einen Videozusammenschnitt von unserer Veranstaltung.
Seminar: Hüter der Stabilität oder Retter in der Not?
Seit nunmehr fast fünf Jahren versuchen die großen Zentralbanken der Welt, die Wirtschafts- und Finanzkrise in den Griff zu bekommen. Die geldpolitischen Maßnahmen reichen dabei von traditionellen Zinssenkungen bis zu unkonventionellen Maßnahmen, wie z.B. dem in der deutschen Öffentlichkeit umstrittenen Aufkaufen von Staatsanleihen durch die EZB. Kernthese des Vortrags wird sein, dass eine moderne und glaubhafte Zentralbank sowohl Stabilität hüten, als auch in der Not zum Retten bereit sein muss. Diskutieren Sie mit dem Referenten Dr. Sebastian Watzka am 14. Februar 2012, ab 18 Uhr in den Räumlichkeiten der Atlantischen Akademie.
Barack Obama stellte das Projekt des Wandels und der Erneuerung der USA in das programmatische Zentrum seiner 2009 begonnen Präsidentschaft. Lesen Sie in der Neuerscheinung "Weltmacht im Wandel" in unserer Reihe "Atlantische Texte", inwieweit es der Administration in den ersten drei Jahren (2009-2011) gelang, den versprochenen „Change" umzusetzen und welche strukturellen, internen und externen Beharrungskräfte dem Wandel entgegenwirkten.