Online-Vortrag zum Women's History Month: Who's in and who's out? Frauen in der aktuellen amerikanischen Erinnerungskultur

Projektnummer:

26-0325

Referentin:

Dr. Anja Schüler 

Datum:

Mittwoch, 25. März 2026, 18.00 Uhr

Ort:

Online via ClickMeeting.

Sprache:

Deutsch

Registrierung:

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Partner:

Diese Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts statt.

Beschreibung:

In seiner zweiten Amtszeit hat Donald Trump auch die Erinnerungskultur zur Chefsache gemacht: Ein präsidentielles Dekret weist die Smithsonian Institution an, ihre Programme zu überprüfen und Ausstellungen zu fördern, die „gemeinsame amerikanische Werte“ betonen; kritische Narrative werden überprüft und ersetzt. Zur 250-Jahrfeier der amerikanischen Unabhängigkeit kommt aus dem Weißen Haus die Forderung nach weniger Selbstkritik und mehr Nationalstolz, um das "unvergleichliche Erbe" des Landes zu feiern. 

Was bedeutet das für die amerikanische Frauengeschichte? Welche Frauen-Geschichten stehen im Vordergrund, welche werden versteckt und welche sollen ganz verschwinden? Welche Institutionen könnten gegensteuern? Und wer sind die persönlichen Favoritinnen aus 250 Jahren amerikanischer Frauengeschichte? Anlässlich des Women’s History Months wirft Dr. Anja Schüler einen Blick auf die aktuelle amerikanische Erinnerungskultur.

Mit der Reihe Let's Talk America werfen wir einen Blick in die USA und beschäftigen uns mit verschiedenen Themen rund um Kultur, Gesellschaft, Geschichte und Politik des Landes.

Referentin

Dr. Anja Schüler

ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Heidelberg Center for American Studies, wo sie Veranstaltungen koordiniert, die Öffentlichkeitsarbeit verantwortet und Gastgeberin des Podcasts „Quo Vadis USA“ ist. Nach einem Studium der Neueren Geschichte, Amerikastudien und Publizistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der University of Georgia in Athens und der Freien Universität Berlin sowie Forschungsaufenthalten an der University of Minnesota und in Washington, D.C., promovierte sie an der Freien Universität Berlin.


Sie ist Autorin von Frauenbewegung und soziale Reform: Jane Addams und Alice Salomon im transatlantischen Dialog, 1889-1933 sowie Mitherausgeberin von Social Justice Feminists in the United States and Germany: A Dialogue in Documents, 1885-1933, Politische Netzwerkerinnen: Internationale Zusammenarbeit von Frauen 1830-1960, Forging Bonds Across Borders: Transatlantic Collaborations for Women’s Rights and Social Justice in the Long Nineteenth Century sowie den Memoiren von Gerda Weissmann Klein, Nichts als das nackte Leben