26-0429
Mittwoch, 29. April 2026, 18.00 Uhr
Festsaal des Hambacher Schlosses
Hambacher Schloss 1832
67434 Neustadt an der Weinstraße
Deutsch
Sie können sich hier für die Veranstaltung anmelden.
Ministerium des Innern und für Sport
Stiftung Hambacher Schloss
Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Manesse Verlag
Diese Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz statt.
Am 4. Juli 2026 feiern die Vereinigten Staaten ihr 250-jähriges Bestehen. Doch während das Jubiläum naht, steht die amerikanische Demokratie unter beispiellosem Druck. Welche Bedeutung haben die Gründungsideale von Freiheit, Gleichheit und dem Streben nach Glück heute noch?
Wir laden Sie zu einer Podiumsdiskussion ein, bei der Journalist*innen und Kulturexpert*innen über den amerikanischen Traum im Jahr 2026 sprechen. Als Impulsgeber dienen ausgewählte Texte aus der literarischen Anthologie I Have a Dream – einer facettenreichen Text-Jukebox mit Proklamationen, Reden, Essays, Gedichten und Songs, die das epochenübergreifende Panorama des amerikanischen Geistes von den Gründervätern bis zur Gegenwart einfängt.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz, der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, der Stiftung Hambacher Schloss und dem MANESSE Verlag statt. Sie wurde im Netzwerk "Hambach 2032" als Auftakt zum Jubiläumsprogramm anlässlich "200 Jahre Hambacher Fest" initiiert und gemeinsam entwickelt.

Begrüßungsrede
Staatsminister Michael Ebling,
Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz
Podiumsgespräch über 250 Jahre USA
Sabrina Fritz, Journalistin, ARD-Studio Brüssel
Marlene Knobloch, Journalistin und Autorin, ZEIT
Klaus Modick, Schriftsteller
Eric Marr, Moderation
Empfang
Im April 2026 erscheint im MANESSE-Verlag die Anthologie „I HAVE A DREAM“.
Hannah von Peinen, Mitglied im Schauspiel-Ensemble des Staatstheaters Mainz, wird einzelne Texte vortragen. Für die musikalische Umrahmung sorgen junge Musikerinnen und Musiker des LandesJugendJazzOrchesters Rheinland-Pfalz.

© MdI RLP | Andrea Schrombach
ist seit 2022 Minister des Innern und für Sport in Rheinland-Pfalz. Mit 27 Jahren wurde er Ortsvorsteher seines Heimatorts, 2002 Beigeordneter für Soziales, Jugend, Wohnen und Gesundheit im Mainzer Stadtrat sowie 2006 Staatssekretär im Bildungsministerium. Der SPD-Politiker war von 2012 bis 2022 Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz und wurde 2019 wiedergewählt. Er engagierte sich zudem in Verbänden wie dem Deutschen Städtetag und dem Verband kommunaler Unternehmen.

ist Wirtschafts- und Politikjournalistin und seit November 2023 Korrespondentin im ARD-Studio Brüssel, wo sie vor allem über EU, NATO sowie Entwicklungen in Belgien und den Niederlanden berichtet. Sie arbeitete zunächst als Redakteurin bei der Tageszeitung „Die Welt“ in Bonn. Seit 1992 ist sie beim SWR für die ARD tätig, unter anderem als Radiomoderatorin, als Leiterin der Wirtschaftsredaktion in Stuttgart sowie als Live-Moderatorin vom Börsenparkett. Sechs Jahre lang berichtete sie als ARD-Korrespondentin aus den USA, bevor sie nach Deutschland zurückkehrte und die aktuelle Wirtschaftsberichterstattung des SWR verantwortete.

ist deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer und seit 1984 freier Autor, der in Oldenburg lebt. Er debütierte 1984 mit der Novelle „Moos“ und erzielte Durchbruch mit Romanen wie „Ins Blaue“ (1985, verfilmt) und „Das Grau der Karolinen“ (1986). Zu seinen Erfolgen zählen u.a. „„Sunset“ (2011, nominiert für den Deutschen Buchpreis), „Konzert ohne Dichter“ (2015, Bestseller) und „Keyserlings Geheimnis“ (2018). Als Gastprofessor lehrte er kreatives Schreiben in den USA (Middlebury und Dartmouth College) und erhielt Preise wie den Nicolas-Born-Preis sowie den Rheingau-Literaturpreis.

ist Kultur- und Gesellschaftsjournalistin und seit Januar 2025 Redakteurin im Feuilleton der ZEIT, wo sie narrative Reportagen, Porträts und Essays veröffentlicht. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule (2019–2021). Bekannt wurde sie durch ihren Essay „Serious Shit“ (2023, dtv-Verlag), der den Realitätsschock der Millennials thematisiert. Sie sammelte internationale Erfahrungen, unter anderem durch Recherchereisen und Berichterstattung aus New York sowie ihre Arbeit an der Volksbühne Berlin und bei freien Projekten wie „Stadion der Träume“.

ist freier Moderator, Journalist und Autor und moderiert Veranstaltungen, Buchlesungen sowie Podiumsdiskussionen. Ab 2002 arbeitete er über 20 Jahre in der ZDF-„heute“-Redaktion als Moderator, Reporter, Chef vom Dienst und Auslandsplaner. Er moderierte Formate wie „heute plus“ und „heute Xpress“ sowie berichtete aus den ZDF-Studios in Peking, Erfurt und Schwerin. Seit Mai 2024 ist er als freier Journalist tätig, unter anderem als Experte für The Pioneer und Schirmherr des Vereins IntensivLeben e.V. in Kassel.

© Darek Gontarski
ist Schauspielerin und Moderatorin und lebt in Berlin swoie Mainz. Sie studierte von 1997 bis 2001 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und spielte früh am Schauspielhaus Hamburg sowie Staatstheater Hannover. 2009 und 2010 lebte sie in Los Angeles, bevor sie von 2012 festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim wurde. Seit 2017 ist sie freischaffend am Staatstheater Mainz engagiert und gastierte u.a. in Berlin, Oberhausen und Wien. Zu ihren Auszeichnungen zählen der Solopreis Schauspielschultreffen (2000) und Gewinne beim Virtuellen Theatertreffen (2015, 2022).