Unsere Sonderreihe mit der Landeszentrale für politische Bildung RLP
DIE USA UND WIR
Rheinland-Pfalz und 250 Jahre amerikanische Unabhängigkeit
"Everywhere immigrants have enriched and strengthened the fabric of American life."
Mit diesem Satz erinnerte John F. Kennedy an eine Erfahrung, die tief in der Geschichte der Vereinigten Staaten verankert ist — und die auch eng mit Rheinland-Pfalz verbunden ist. Denn schon im 18. und 19. Jahrhundert brachen zahlreiche Menschen aus der Pfalz nach Nordamerika auf und prägten dort neue Gemeinschaften, vor allem in Pennsylvania und anderen Regionen. Diese historischen Verbindungen wirken bis heute nach: in Familiengeschichten, in kulturellen Beziehungen, in kommunalen und zivilgesellschaftlichen Kontakten und nicht zuletzt in der besonderen transatlantischen Rolle, die Rheinland-Pfalz seit Jahrzehnten einnimmt.

Vor diesem Hintergrund widmet sich die Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz in Kooperation mit und mit weitreichender Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz dem 250-jährigen Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit mit der Veranstaltungsreihe “Die USA und Wir. Rheinland-Pfalz und 250 Jahre amerikanische Unabhängigkeit”. Dieses Jubiläum ist Anlass, sich nicht nur mit Gründungsmythen und historischen Wegmarken der USA zu beschäftigen, sondern auch mit den Widersprüchen, Konflikten und offenen Fragen, die die amerikanische Geschichte von Beginn an geprägt haben. Gerade für Rheinland-Pfalz, das durch Auswanderungsgeschichte, durch langjährige gesellschaftliche und kulturelle Verflechtungen sowie durch die bis heute enge Präsenz der USA in der Region in besonderer Weise mit Amerika verbunden ist, bietet sich hier ein wichtiger Raum für Austausch und Einordnung.
Im Zentrum der Reihe steht deshalb keine unkritische Würdigung historischer Ereignisse, sondern eine differenzierte Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart der Vereinigten Staaten. Wie tragfähig sind die politischen Ideale, auf die sich die USA seit ihrer Gründung berufen? Welche Entwicklungen stärken die amerikanische Demokratie, welche setzen sie unter Druck? Wie groß ist die Distanz zwischen Verfassungsanspruch und gesellschaftlicher Wirklichkeit? Und was bedeuten die aktuellen politischen und sozialen Auseinandersetzungen in den USA für das transatlantische Verhältnis insgesamt — und damit auch für Rheinland-Pfalz?
Gemeinsam möchten wir diese Fragen diskutieren, historische Linien sichtbar machen und die Vereinigten Staaten in ihrer Vielfalt, Dynamik und Widersprüchlichkeit besser verstehen. Dazu laden wir Sie herzlich ein: zu Debatten, Analysen und Begegnungen ebenso wie zu kulturellen Formaten, die den Blick auf die USA erweitern und zugleich die besonderen Beziehungen zwischen Rheinland-Pfalz und Amerika in den Mittelpunkt rücken.
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