26-0709
Jun.-Prof. Dr. Elisabeth Piller, Universität Freiburg
Donnerstag, 9. Juli 2026, 18.00 Uhr
RPTU, Geb. 57, Raum 208/210 (Rotunde)
alle Interessierten
Politikwissenschaft, RPTU Kaiserslautern-Landau
Spätestens im 20. Jahrhundert entwickelte sich die Auslandshilfe zu einem zentralen Bestandteil der US-amerikanischen Außenpolitik. CARE-Pakete für Nachkriegseuropa oder große Entwicklungshilfeorganisationen wie USAID prägten über Jahrzehnte das Bild und Selbstverständnis der Vereinigten Staaten.
Der Vortrag beleuchtet diese Formen der Wohltätigkeit – trotz oftmals demonstrativer Dankbarkeit auf Seiten der Empfänger und demonstrativer Benevolenz auf Seiten der Geber – als Teil eines umstrittenen nationalen wie internationalen Aushandlungsprozesses. Isolationismus, Gebemüdigkeit und Ressentiments erschwerten die amerikanische Auslandshilfe schon lange, bevor sie durch die Trump-Regierung grundlegend auf den Prüfstand gestellt wurde.
Diese Veranstaltung ist Teil unserer Reihe 250 Jahre USA.