Seminar: „Free at Last“? Afroamerikanische Geschichte und Gegenwart in der politischen Kultur der USA

Kennziffer:

18-008

Termin:

Freitag, 23. bis Samstag, 24. Februar 2018

Ort:

Fridtjof-Nansen-Haus, Ingelheim

Partner:

Fridtjof-Nansen-Akademie, Ingelheim
US-Generalkonsulat Frankfurt/Main
Hessischen Landeszentrale für politische Bildung
Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Zielgruppe:

Alle Interessierten

Ihr Beitrag:

Erwachsene: 60,- € mit Übernachtung, 40,- € ohne Übernachtung
Jugendliche, Referendare und Studierende: 40,- € mit Übernachtung, 25,- € ohne Übernachtung
Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern
Einzelzimmerzuschlag: 25,- €

Anmeldung:

Stefanie Fetzer
Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung
im Weiterbildungszentrum Ingelheim
T: (06132) 79003-16
F: (06132) 79003-22
E: fna(at)wbz-ingelheim.de
Anmeldeformular

Beschreibung:

Foto: Florian Pfeil

„Free at last, Free at last, Thank God Almighty I‘m Free at last“ - diese Zeile aus einem afroamerikanischen Spiritual schmückt das Grab von Dr. Martin Luther King, Friedensnobelpreisträger und Ikone der Bürgerrechtsbewegung. Auch wenn der Spiritual dabei eher auf die jenseitige Freiheit abstellt, soll sich dieses Seminar der Frage nach den diesseitigen Lebensbedingungen der Afroamerikaner/-innen in der Geschichte und Gegenwart der USA widmen.

Ausgehend von einer Betrachtung der Ursprünge und Formen der Sklaverei in Nordamerika sowie des rassistischen Alltags insbesondere im „tiefen Süden“ analysiert das Seminar die Emanzipationsgeschichte der Schwarzen von der US-Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre um Martin Luther King bis hin zur Gegenwart der USA unter ihrem ersten schwarzen Präsidenten Barack Obama - und darüber hinaus. Mit dem Amtsantritt Obamas schien die Bürgerrechtsbewegung ein zentrales Ziel erreicht zu haben - doch zugleich erlebte sie in den letzten Jahren eine Welle von Polizeigewalt und selbst von Morden an Schwarzen.

Zählen schwarze Leben? So lautet der Slogan einer Kampagne, die diese Diskriminierung nicht mehr hinnehmen will. Das Seminar zieht auch die Musikgeschichte der USA als Zeugen heran: In der Musikgeschichte spiegelt sich nämlich die afroamerikanische Emanzipationsgeschichte recht deutlich wider.