Lehrerseminar: Global Zero adé? Nuklearwaffen, Abschreckung und die internationalen Beziehungen

Kennziffer:

18-011

Termin:

Mittwoch, 28. Februar 2018

Ort:

Atlantische Akademie, Lauterstr. 2, 67657 Kaiserslautern

Partner:

Deutsche Vereinigung für politische Bildung RLP

Zielgruppe:

Lehrerinnen und Lehrer

Ihr Beitrag:

20,00 Euro
10,00 Euro für Mitglieder der AA und der DVPB
Veranstaltung ist barrierefrei erreichbar.

Anmeldung:

ausgebucht
Bitte melden Sie sich bis spätestens 12. Februar 2018 über unser Online-Formular an. Die Veranstaltung ist im Gesamtangebot des Pädagogischen Landesinstituts enthalten.

Beschreibung:

Nach dem Ende des Kalten Krieges schien die Gefahr einer Austragung internationaler Konflikte mit Nuklearwaffen weitgehend eingedämmt. Hinzu kam die Vision einer atomwaffenfreien Welt, die der ehemalige US-Präsident Obama in seiner berühmten Prager Rede skizzierte.

Doch spätestens das Ringen um ein Atomabkommen mit dem Iran, die Eskalation mit Nordkorea, die Gefahr von „schmutzigen Bomben“ in den Händen nichtstaatlicher Akteure zeigen, dass dieser Eindruck trügt.

Vielmehr verstärken Akteure wie Donald Trump und Kim Jong-un noch das Unsicherheitsgefühl, durch Provokationen oder ein Wort zu viel einen Nuklearkrieg zu riskieren.

Wie groß ist also die Gefahr eines Atomkrieges? Gelten noch die alten Regeln der gegenseitigen Abschreckung oder werden Nuklearwaffen zukünftig auch als Angriffswaffen eingesetzt? Was sind die Abrüstungsverträge noch wert, wenn auch Russland wieder international auf Augenhöhe mit den USA agieren möchte?

Diesen Fragen möchten wir uns in unserem Lehrerseminar am 28. Februar 2018 in Kaiserslautern widmen. Zudem möchten wir die US-Außen– und Sicherheitspolitik für die teilnehmenden Lehrkräfte noch greifbarer machen, weshalb das Seminar auch eine Besichtigungstour der Ramstein Airbase beinhaltet.

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Referent:

Prof. Dr. Sebastian Harnisch

ist Professor für Internationale Beziehungen und Außenpolitik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seine Promotion erwarb er 1998 an der Universität Trier mit einer Untersuchung der US-amerikanischen Koreapolitik (1850-1995). 2004 habilitierte er sich dort mit einer Arbeit über die Domestizierung europa- und sicherheitspolitischer Prozesse in der Bundesrepublik. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der deutschen und amerikanischen Außenpolitik, der Theorien der Internationalen Beziehungen, der koreanischen Halbinsel und der Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen.

Programm:

Das Programm finden Sie demnächst hier im pdf-Download .

Mittwoch, 28. Februar 2018

10.00-10.30 Uhr
Begrüßung
Dr. David Sirakov, Atlantische Akademie
Michael Sauer, DVPB

10.30-12.00 Uhr
Nuklearwaffen und die Zukunft der internationalen Beziehungen
Prof. Dr. Sebastian Harnisch, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 

12.00 Uhr    
Mittagessen

13.15-16.30 Uhr
Besichtigung der Airbase Ramstein

16.30-17.15 Uhr
Workshop/Diskussion
US-Außen– und Sicherheitspolitik der USA unter Trump
Moderation: Dr. David Sirakov/Michael Sauer

17.15 Uhr   
Ende der Veranstaltung