Interaktive Online-Veranstaltung: Disney als Kunst - Experimentalkino und Popkultur von Fantasia zu Encanto

Projektnummer:

22-106

Speaker:

Univ.-Prof. Mag. Dr. Stefan L. Brandt

Datum:

Mittwoch, 21. September 2022, 18.00 Uhr

Ort:

Online via ClickMeeting

Sprache:

Deutsch

Registrierung:

Sie können sich hier für die Veranstaltung anmelden.

In Kooperation mit:

Kulturnetz Pfalz e.V.

Partner:

Diese Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts statt.

Beschreibung:

Bei vielen seiner großen Zeichentrickfilme ließ sich der amerikanische Schöpfer Walt Disney bis zu seinem Tod 1966 deutlich von der europäischen Kunst der ‚Alten Meister‘, des Symbolismus und der Romantik beeinflussen. In einer Kooperation mit dem spanischen Künstler Salvador Dalí entstand sogar ein surrealistischer Kurzfilm, Destino, der mit dem herkömmlichen Zeichentrickstil Disneys brach, aber lange Zeit unbekannt blieb und erst ein halbes Jahrhundert später uraufgeführt wurde. Heute gibt es einige spannende Disney-Filme, die neben dem kommerziellen Erfolg auch einen künstlerischen Wert haben und gleichzeitig versuchen, zeitgemäße Themen aufzugreifen. In seinem interaktiven Online-Vortrag spricht Univ.-Prof. Mag. Dr. Stefan Brandt von der Universität Graz über Disney als Kunst und wirft einen Blick auf die avantgardistischen Elemente von Popkultur-Klassikern von Fantasia und Schneewittchen bis hin zu Soul und Encanto.

Where the magic comes to you: In der Reihe Discovering Disney sprechen wir mit verschiedenen Expert*innen über die Walt Disney Company und ihr Unterhaltungsimperium von Zeichentrickklassikern bis hin zu Disney World. 
 

Speaker

Univ.-Prof. Mag. Dr. Stefan L. Brandt

ist Professor für Amerikanistik an der Universität Graz und ehemaliger Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Amerikastudien. Derzeit ist er an der Universität Graz Leiter des Arbeitsbereichs für Amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte mit Schwerpunkt (Trans-)Nationalitäts- und Raumforschung. Nach der Promotion und Habilitation an der Freien Universität Berlin erhielt er Lehraufträge an den Universitäten Chemnitz und Bochum sowie mehrere Vertretungsprofessuren an der Freien Universität Berlin, der Universität Siegen und der Universität Wien. Darüber hinaus war er in Forschung und Lehre mit zahlreichen weiteren Universitäten affiliiert, u.a. Università Ca’ Foscari, Radboud Universiteit Nijmegen, University of Toronto und Harvard University.

 

Seine Forschungsinteressen umfassen ein breites Themenspektrum innerhalb der amerikanischen Literatur- und Kulturwissenschaften, insbesondere in der Populärkultur, Transnational Theory sowie den Gender Studies. Neben zahlreichen Fachaufsätzen hat er drei Monographien verfasst sowie acht Anthologien (mit-)herausgegeben, zuletzt In-Between: Liminal Spaces in Canadian Literature and Culture (2017), Animals in American Television (2018) und Ecomasculinities: Negotiating Male Gender Identity in U.S. Fiction (2019). Brandt ist Gründungsmitglied der internationalen Zeitschrift AmLit – American Literatures sowie des europäischen Forschungsnetzwerks Digital Studies. Derzeit arbeitet er an Buchprojekten zur transatlantischen Bildungsliteratur (Burgeoning Selves)sowie zu Grenzüberschreitungen in der amerikanischen Kultur (Moveable Designs).

Photo (c): Stefan Brandt