Vortrag und Diskussion: Die bipolare Nation. Was Amerika der Welt gegeben hat – Im Guten wie im Schlechten

Projektnummer:

26-0624

Panel:

Prof. Dr. Philipp Gassert, Universität Mannheim

Moderation:

Dr. David Sirakov, Direktor der Atlantischen Akademie

Datum:

Mittwoch, 24. April 2026, 18.00 Uhr

Ort:

“Cantina” der Festung Ehrenbreitstein, Greiffenklaustraße, 56077 Koblenz

Sprache:

Deutsch

Registrierung:

Sie können sich in Kürze hier für die Veranstaltung anmelden.

Partner:

Diese Veranstaltung wird von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz sowie vom rheinland-pfälzischen Ministeriums des Innern und für Sport unterstützt.

Sie findet im Rahmen unserer mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz gemeinsam durchgeführten Reihe “Die USA und Wir. Rheinland-Pfalz und 250 Jahre amerikanische Unabhängigkeit” statt.

Beschreibung:

Die Vereinigten Staaten haben sich und der Welt seit ihrer Gründung vor 250 Jahren viel geschenkt – und auch viel zugemutet. Von der Gründung zu Trump, vom Imperialismus zum Isolationismus, vom Glücksversprechen des Massenkonsums zur Umweltzerstörung, von der Verheißung zur Gefahr. 

Anlässlich des US-Unabhängigkeitstages zieht Philipp Gassert in der Vorstellung seines neuen Buches eine gemischte Bilanz der amerikanischen Epoche. Der Historiker reflektiert über die amerikanische Geschichte und ihren weitreichenden Einfluss – sein Fazit ist dabei so erhellend wie ernüchternd. Er zeichnet die schwer zu überbrückenden Widersprüche auf, die heute so offen zutage treten und erklärt, wie sie bereits in der Gründung und der Geschichte des Landes verwurzelt sind.

Diskutieren Sie mit uns auf der Festung Ehrenbreitstein – einem Ort, der sinnbildlich für die zahlreichen transatlantischen Verbindungen zwischen Rheinland-Pfalz und den USA steht!

Referent

Prof. Dr. Philipp Gassert,

Jahrgang 1965, ist seit 2014 Inhaber des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Mannheim. Er hat zuvor am Deutschen Historischen Institut in Washington, D.C., an der Universität Heidelberg, der LMU München, der University of Pennsylvania und der Universität Augsburg geforscht und gelehrt. 

 

Gastprofessuren in Haifa und Wien. 2022/23 war er Senior Fellow des Historischen Kollegs in München. Philipp Gassert forscht im Bereich der deutschen und europäischen Zeitgeschichte sowie der transatlantischen Geschichte und der US-Außenpolitik des 20. und 21. Jahrhunderts. Gassert schreibt neben seinen wissenschaftlichen Werken auch häufig für ZEIT und FAZ, ist regelmäßig im Hörfunk zu Gast (SWR) und gelegentlich im TV (Phönix, ARD).